You leaving OCT (onlinecliptv.com) and you are now entering a third party hoster. OCT is not responsible for content found here. Third party hoster was checked and we found that all videos hosted here are hosted under the rules of respecting according copyrights. See terms of trade of third party hoster. If you find copyright infringing videos here, please send a take down notice to the third party hoster as well as to us (OCT). We will immediatly remove all links on request.
registered users can skip this disclaimer Register
Embed
Description:Vom Verschwinden der Fische Bis zum Jahr 2030 werden über eineinhalb Millionen Pflanzen- und Tierarten
verschwunden sein - auf
allen Kontinenten, in allen Meeren. Soll dieser Prozess aufgehalten werden,
müssten sich die Menschen
in ihrer Lebensweise extrem einschränken. Wie schwer es ist, den Raubbau an der
Natur zu stoppen,
zeigt sich am deutlichsten beim Fischfang. Hier geht es nicht um Reichtum oder
Luxusgüter, sondern
um die Lebensgrundlage von Milliarden Menschen.
...Bis zum Jahr 2030 werden über eineinhalb Millionen Pflanzen- und Tierarten
verschwunden sein - auf
allen Kontinenten, in allen Meeren. Soll dieser Prozess aufgehalten werden,
müssten sich die Menschen
in ihrer Lebensweise extrem einschränken. Wie schwer es ist, den Raubbau an der
Natur zu stoppen,
zeigt sich am deutlichsten beim Fischfang. Hier geht es nicht um Reichtum oder
Luxusgüter, sondern
um die Lebensgrundlage von Milliarden Menschen.
In ihrem jüngsten Bericht warnt die Welternährungsorganisation FAO eindringlich
vor der weiteren
Ausbeutung der Meere. 25 Prozent der Fischarten sind bereits dezimiert, sieben
Prozent in den letzten
Jahren ganz verschwunden. Im Atlantik sind Kabeljau und Seehecht gefährlich
überfischt, in der
Ostsee Dorsch und Lachs. Der Bestand an Thunfisch im Mittelmeer bricht derzeit
vollständig zusammen.
Und selbst die Sardine, früher ein Allerweltsfisch, ist stark dezimiert.
Obwohl zahlreiche Arten vor dem Aussterben stehen, durchkämmen hoch
technisierte, häufig
subventionierte Industriefangflotten weiterhin die Weltmeere. Küstenfischer, die
für regionale
Märkte arbeiten, sind die ersten unmittelbar Betroffenen dieser Entwicklung.
Wann die Bestände kollabieren, weiß man bislang nicht. "Entscheidend ist, dass
wir handeln
üssen. Sofort! Wissenschaftler haben klar gemacht, dass es ohne drastische
Schutzmaßnahmen
mit den Beständen im Mittelmeer und Ostatlantik zu Ende geht." Fordert Sergi
Tudela, Leiter des
WWF Mittelmeer-Fischerei-Programms. Dem stehen die Argumente der
Fischereinationen gegenüber,
die um den Verlust von Arbeitsplätzen fürchten.
Jetzt erst hat die EU-Kommission die Notbremse gezogen. Eine Reduzierung der
Fangmenge allein
reiche nicht mehr, erklärte EU- Fischereikommissar Joe Borg. Er hat ganze
Meeresregionen für den
Fang von Kabeljau, Sardinen und Thunfisch sperren lassen. Joe Borg fordert ein
professionelles,
zukunftsgerichtetes "Management der Meere" in der Hoffnung, dass es noch nicht
für alle
gefährdeten Bestände zu spät ist. moreless
Rate it !
added over 2 years
count: 1322
Added by: TinkiWinki